Kommentar zu Lacans Vortrag Joyce das Symptom (I)
Vor einigen Monaten erschien in diesem Blog die Übersetzung von Lacans Vortrag Joyce das Symptom I. Hier folgt ein ausführlicher Kommentar, Absatz für Absatz.
mehr…Vor einigen Monaten erschien in diesem Blog die Übersetzung von Lacans Vortrag Joyce das Symptom I. Hier folgt ein ausführlicher Kommentar, Absatz für Absatz.
mehr…Die intersubjektive Beziehung ist bestimmt durch die Dialektik der wechselseitigen Anerkennung – diese These übernimmt Lacan von Hegl. „Anerkennung“ heißt im Französischen reconnaissance. Das führt zu Übersetzungsproblemen, denn reconnaissance heißt leider auch „Erkenntnis“ und für Lacan ist Anerkennung das Gegenteil von Erkenntnis. Hier einige Änderungsvorschläge zur Übersetzung in frühen Aufsätzen und Seminaren.
mehr…Lacan verortet die Grundbegriffe seiner Psychoanalyse in einem borromäischen Knoten aus drei Ringen. Einer dieser Begriffe ist „Sinn“; der Knoten zeigt die Verbindung des Sinns mit dem Symbolischen, dem Imaginären und dem Realen.
mehr…Lacan erläutert die Sentenz „Die Wahrheit hat die Struktur einer Fiktion“ zweimal ausführlich: das eine Mal in Seminar 4, Die Objektbeziehungen, unter Bezug auf Claude Lévi-Strauss, das andere Mal in Seminar 7, Die Ethik der Psychoanalyse, mit Verweis auf Jeremy Bentham. Der Artikel kommentiert beide Passagen.
mehr…Wahrheit, so betont Heidegger, heißt im Griechischen a-letheia, Un-Verborgenheit. Wahrheit ist der Vorgang, durch den etwas der Verborgenheit entrissen wird.
mehr…Die einzige Waffe im Kampf gegen das Symptom ist die Mehrdeutigkeit, sagt Lacan. Dem Psychoanalytiker empfiehlt er, die Deutung in Form eines Rätsels vorzubringen, einer Anspielung oder auch so, dass er eine Formulierung des Analysanden wiederholt.
mehr…Der Mangel im Anderen besteht darin, dass es keine Wahrheitsgarantie gibt - keine andere als seine Aufrichtigkeit, die jedoch immer problematisch ist.
Der Artikel gibt einen Überblick darüber, wie die Begriffe der Aufrichtigkeit und der Unaufrichtigkeit von Lacan bis 1958 verwendet werden.
„Signifikant eines Mangels im Anderen“ – abgekürzt S(Ⱥ) – ist ein Grundbegriff des Lacanschen Theoriegefüges. Dieser Artikel stellt dar, wie das Konzept in den Seminaren 5 und 6 verwendet wird. Welcher Andere ist gemeint? Worin besteht sein Mangel? Und um welchen Signifikanten geht es? Um einen Signifikanten, der die Wahrheit garantieren könnte, so, wie man es sich von einem Eid verspricht.
mehr…Als die Welt von Jasmine zusammenbricht, hält sie Monologe – Jasmine, die Heldin in Woody Allens Blue Jasmine. Die Leute sagen, „sie spricht mit sich selbst“. Sie irren sich. Jasmine spricht mit dem Anderen als Ort des Sprechens. Sie tut es ähnlich wie die Gänsemagd.
mehr…Was tut man, wenn man einen Brief von einem Psychoanalytiker erhält? Er könnte ja eine Deutung enthalten. Wie deutet man dieses Deutung? Hier ein Vorschlag, aus meinem Leben gegriffen.
mehr…Lacan differenziert zwischen dem Ich, dem Idealich und dem Ichideal. Wer wissen will, worin sie sich unterscheiden, sollte, wie der Elefant auf dem Foto, in einen Spiegel schauen und sich an den Zauberspiegel der Königin erinnern.
mehr…Das Subjekt, mit dem die Psychoanalyse es zu tun hat, ist – Lacan zufolge – ein gespaltenes Subjekt, seine Spaltung ist durch die Sprache verursacht. Worin bestehen die beiden Seiten der Spaltung? Hier ein Überblick über Lacans Antworten.
mehr…Das Subjekt ist für Lacan eine negative Größe, ein Fehlen. Wie kann man sich das vorstellen? Mithilfe eines Schiebepuzzles. Es sollte allerdings zur Variante 14-15 gehören.
mehr…eBay-Gründer Pierre Omidyar will eine neuartige Internet-Zeitung gründen und hat sich dafür mit drei Größen des investigativen Journalismus zusammengetan, mit Glenn Greenwald, Laura Poitras und Jeremy Scahill. Was sieht man, wenn man das mit einem von Lacans Diskursmathemen beschreibt?
mehr…Der borromäische Knoten zeigt eine nicht-hierarchische Form des Zusammenhalts zwischen den Registern des psychischen Apparats. Wenn das so ist, kann man dann zugleich behaupten, Lacan zeige die Vorherrschaft des Realen oder des Symptoms gegenüber dem Symbolischen?
mehr…Das Signifikat kommt vom Anderen, behauptet Lacan - über die Bedeutung dessen, was ich sage, entscheidet der Adressat. Im Grafen des Begehrens steht dafür das Kürzel s(A). Wie kommt er darauf? Durch Sartre. Und was sagt Luhmann dazu?
mehr…Frau Merkel wirbt mit einer Geste, die das weibliche Geschlecht symbolisiert, Herr Steinbrück mit einer Geste, die das männliche Geschlecht symbolisiert und außerdem „fuck you“ bedeutet. Die Antwort der Politiker darauf, dass es kein Geschlechtsverhältnis gibt.
mehr…Das Information Dominance Center des US-Geheimdienstes INSCOM wurde nach dem Vorbild des Raumschiffs Enterprise gestaltet. Über das Phantasma im Diskurs des Herrn.
mehr…Lacan begreift das Subjekt als Mangel: als Fehlen eines Signifikanten. Wie kommt er dazu? Auf dem Weg über Sartre. Im Folgenden referiere ich Jacques-Alain Millers Darstellung dieses Zusammenhangs.
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