Be­trei­ber, Haupt­au­tor, Haupt­über­set­zer, Her­aus­ge­ber, Re­dak­teur und Web­de­si­gner von „La­can ent­zif­fern“ ist Rolf Nemitz.

Er wur­de 1948 ge­bo­ren und wuchs mit vier Ge­schwis­tern in Dins­la­ken auf; sei­ne Mut­ter war Haus­frau, sein Va­ter Be­triebs­lei­ter ver­schie­de­ner Berg­wer­ke. Er stu­dier­te Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft, Sprach­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie in Bonn, Mar­burg und Ber­lin und hat in Er­zie­hungs­wis­sen­schaf­ten pro­mo­viert und sich im sel­ben Fach ha­bi­li­tiert. Er ar­bei­te­te an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin so­wie an den Uni­ver­si­tä­ten Lu­leå (Schwe­den), Inns­bruck, Frank­furt am Main, Dres­den, Er­furt und Mar­burg. Zu sei­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen ge­hört: Kin­der und Er­wach­se­ne. Zur Kri­tik der päd­ago­gi­schen Dif­fe­renz (1996). Er lebt in Ber­lin, ist zum zwei­ten Mal ver­hei­ra­tet und hat eine Toch­ter und zwei Stiefsöhne.

Seit Ende 2010 schreibt er den Blog „La­can ent­zif­fern“, die um­fang­reichs­te Web­site zu La­can in deut­scher Spra­che, mit in­zwi­schen mehr als 200 län­ge­ren Ar­ti­keln. Seit An­fang 2017 ver­öf­fent­licht er, zu­sam­men mit Flo­ren­tin Will, ein­mal im Mo­nat ei­nen Pod­cast zu La­can, „La­cast“. Er ist Mit­glied des Ver­eins „Psy­cho­ana­ly­ti­sche Bi­blio­thek Ber­lin. Ort für For­schung und Pra­xis nach Freud und La­can“ und kein Psychoanalytiker.

Tex­te von La­can hat er zum ers­ten Mal 1978 ge­le­sen, ab 1985 stu­diert er in­ten­siv La­can. Hier­zu trifft er sich re­gel­mä­ßig mit Ger­hard Herr­gott, der in ei­nem frü­he­ren Le­ben Ma­the­ma­ti­ker war und ihm die Welt der Kreuz­hau­ben, Exis­tenz­quan­to­ren und Kno­ten er­schlos­sen hat und ihm im­mer wie­der bei Über­set­zun­gen aus dem Fran­zö­si­schen hilft.

Falls Sie sein Mot­to für die­se Web­site su­chen – es ist hier. Sei­nen Ver­such ei­ner Selbst­be­schrei­bung fin­den Sie hier (im Kom­mentar­teil, Ant­wort auf Jür­gen Kaizik).

Und falls Sie ihm schrei­ben wol­len: dies ist sei­ne Mailadresse:mailadr

 

(Fik­ti­ves In­ter­view, das R.N. zu­sam­men mit dem ers­ten Ar­ti­kel ver­öf­fent­licht hat, am 24. De­zem­ber 2010:)

Seit wann ver­su­chen Sie, La­can, wie Sie es nen­nen, zu „ent­zif­fern“, vor dem Ein­rich­ten die­ses Blogs?
Seit ’78.

Was hat Sie da­mals dazu gebracht?
Wer. Al­thus­ser.

Und wie ging’s Ih­nen nach Ih­rer ers­ten Lacan-Lektüre?
Ich war empört.

Le­sen Sie La­can in ei­ner Gruppe?
Mit ei­nem Freund, Ger­hard Herr­gott.

War­um sa­gen Sie „ent­zif­fern“?
Statt „ent­schlüs­seln“.

Was hat es mit dem ver­schnör­kel­ten R im Blog­ti­tel auf sich?
Das ist Wad­jet.

Ich weiß, Wad­jet oder Wed­jat oder Auge des Ho­rus, aber was hat das mit La­can zu tun?
Klick & lies.

Herr Nemitz, war­um schrei­ben Sie die­sen Blog?
Wer weiß das schon.