Mein Blick
Heute früh um fünf bin ich in Panik aufgewacht. Ein riesiges Bienenauge starrte mich an. Ich konnte mich nicht bewegen.
mehr…Heute früh um fünf bin ich in Panik aufgewacht. Ein riesiges Bienenauge starrte mich an. Ich konnte mich nicht bewegen.
mehr…In Seminar 11 stellt Lacan das nebenstehende Schema vor. Er zeigt das Feld des Sehens mit der Spaltung zwischen dem Auge und dem Blick. Falls Sie eine detaillierte Erläuterung des Schemas suchen: hier ist sie.
mehr…Der Film Secretary ist eine sadomasochistische Liebeskomödie. In Kant mit Sade hat Lacan ein Schema des Masochismus vorgestellt. Was sieht man, wenn man den Film durch die Lacan-Brille betrachtet?
mehr…Das nebenstehende Diagramm aus Lacans Aufsatz Kant mit Sade stellt die Struktur des Masochismus dar. In diesem Artikel wird das Schema erläutert.
mehr…Die Übersetzung von Lacans Aufsatz Kant mit Sade in Schriften II (hg. v. N. Haas) hat zahlreiche Mängel. Hier eine überarbeitete Fassung, erstellt von Mai Wegener.
Der Text wird in zwei Versionen dargestellt,
– einsprachig deutsch,
– ein Satz französisch, ein Satz deutsch.
Schema L ist ein von Lacan häufig verwendetes Diagramm der psychoanalytischen Kommunikation.
In diesem Artikel findet man:
(1) Einen Kommentar zu Lacans Einführung des Schemas in Seminar 2, Absatz für Absatz
(2) Eine systematisierende Zusammenstellung der Hinweise in Seminar 2 zu den Termen und Relationen des Schemas
(3) Eine Kritik der Sekundärliteratur zum Schema L (Jacques-Alain Miller, Gerda Pagel, Peter Widmer u. a.)
In der Sekundärliteratur liest man immer wieder: Lacan verfügt in den frühen Seminaren noch nicht über einen Begriff des Realen, sein Begriff des Realen hat sich besonders stark verändert, und er ist besonders kompliziert. Keineswegs. Lacans Begriff des Realen ist alt, stabil und simpel.
mehr…Den Begriff „phallisches Genießen“ verwendet Lacan zuerst in Seminar 5 von 1957/58, Die Bildungen des Unbewussten, und in Seminar 17 von 1969/70, Die Kehrseite der Psychoanalyse.
mehr…Lacan behauptet: Il n’y a pas de rapport sexuel, „Es gibt kein Geschlechtsverhältnis“ oder „Es gibt kein sexuelles Verhältnis“. Rapport sexuel heißt „Geschlechtsverkehr“, aber die Sentenz, so liest man in der Sekundärliteratur, hat mit Koitus nichts zu tun. Hat sie doch, und auch mit dem frotti-frotta.
mehr…Ab 1967 bezeichnet Lacan denjenigen, der zur Psychoanalytikerin geht, als analysant. Wie übersetzt man das am besten? Nicht mit „Analysant“!
mehr…Warum habe ich mich so über Netanjahu aufgeregt? Weil der Glaube unbewusst ist, wie Lacan sagt.
mehr…Seit dem Rom-Vortrag wiederholt Lacan den Satz, das Unbewusste sei der Diskurs des Anderen. Ein Orakelspruch? Anders als Pythia hat Lacan seine Sentenz immer wieder erläutert.
mehr…In Seminar 22 gibt Lacan dem Begriff „Name-des-Vaters“ eine unerwartete Wendung. Der Name-des-Vaters, heißt es hier, ist der benennende Vater. Eine erste Theorie der Benennung hatte er bereits in Seminar 2 skizziert und durch den Mythos von der Benennung der Tiere durch Adam veranschaulicht. Welche Verbindungen gibt es zwischen der Benennung und dem Namen-des-Vaters?
mehr…Zwischen Wissen und Wahrheit gibt es Lacan zufolge eine unaufhebbare Spaltung. Eine erste Version dieser These veröffentlicht er bereits 1936, in Jenseits des Realitätsprinzips.
mehr…Für Breton hat der Surrealismus die Aufgabe, die Wege des Begehrens freizuhalten, etwa durch diesen Holzlöffel mit Frauenschuh. Lacan hat Breton gelesen.
mehr…Lacan erläutert den Begriff des Signifikats durch zwei Toilettentüren mit WC-Schlangen, die von einem Kurzsichtigen für Beerdigungsumzüge gehalten werden. „Vielleicht zu recht“, sagt er. Inwiefern?
mehr…Mit großem Aufwand entwickelt Lacan eine Topologie des psychoanalytischen Feldes. Warum? Weil das Sprechen eine räumliche Struktur hat?
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