Jacques Lacan: Vorlesungen über Las meninas von Velázquez (Übersetzung) – Teil I

Ers­te deut­sche Über­set­zung von La­cans Las-meni­nas-Vor­le­sun­gen

An­kün­di­gung der Las-meni­nas-Vor­le­sun­gen (27. April 1966, Aus­zug)

Der Punkt des se­hen­den Sub­jekts und der Punkt des bli­cken­den Sub­jekts (4. Mai 1966)

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Der Schnitt, das Reale und die Innenacht

In Se­mi­nar 9, Die Iden­ti­fi­zie­rung (1961/62), greift La­can das Kon­zept des Schnitts auf, das er frü­her ent­wi­ckelt hat­te, und deu­tet es um. Er be­zieht es jetzt auf die Flä­chen der ma­the­ma­ti­schen To­po­lo­gie, vor al­lem den To­rus, das Mö­bi­us­band und die Kreuz­hau­be. Der Schnitt ist da­mit der Schnitt in eine Flä­che bzw. der Schnitt, durch den eine Flä­che er­zeugt wird. Als ent­schei­den­de Form des Schnitts be­greift er die so­ge­nann­te In­ne­n­acht, auf die er von da an im­mer wie­der zu­rück­kom­men wird. Von hier aus be­stimmt er neu, wie sich im Schnitt das Rea­le ma­ni­fes­tiert.

Im Fol­gen­den über­set­ze ich aus dem Iden­ti­fi­zie­rungs­se­mi­nar die wich­tigs­te Pas­sa­ge zum Ver­hält­nis von Schnitt, In­ne­n­acht und Rea­lem.

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Über Knoten

La­can be­zieht sich ab Se­mi­nar 19 be­stän­dig auf die Kno­ten­theo­rie, ein Teil­ge­biet der ma­the­ma­ti­schen To­po­lo­gie. Hier ei­ni­ge grund­le­gen­de In­for­ma­tio­nen. Sie ge­hö­ren zum Kom­men­tar „Das Sin­t­hom“ ent­zif­fern, sol­len also vor al­lem die Lek­tü­re des Sin­t­hom-Se­mi­nars er­leich­tern (Se­mi­nar 23 von 1975/76).

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Das Genießen des ausgestrichenen Anderen (JȺ im borromäischen Knoten)

Im Dia­gramm des bor­ro­mäi­schen Kno­tens aus drei Rin­gen trägt ei­ner der Über­schnei­dungs­be­rei­che die Be­zeich­nung „Ge­nie­ßen des durch­ge­stri­che­nen An­de­ren“ – JȺ. Wie ist der Ge­ni­tiv zu deu­ten: sub­jek­tiv oder ob­jek­tiv? Um wel­chen An­de­ren geht es? In­wie­fern ist er durch­ge­stri­chen?

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Sinn im Knoten

La­can ver­or­tet die Grund­be­grif­fe sei­ner Psy­cho­ana­ly­se in ei­nem bor­ro­mäi­schen Kno­ten aus drei Rin­gen. Ei­ner die­ser Be­grif­fe ist „Sinn“; der Kno­ten zeigt die Ver­bin­dung des Sinns mit dem Sym­bo­li­schen, dem Ima­gi­nä­ren und dem Rea­len.

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Wie borromäisch ist Lacans borromäischer Knoten?

Der bor­ro­mäi­sche Kno­ten zeigt eine nicht-hier­ar­chi­sche Form des Zu­sam­men­halts zwi­schen den Re­gis­tern des psy­chi­schen Ap­pa­rats. Wenn das so ist, kann man dann zu­gleich be­haup­ten, La­can zei­ge die Vor­herr­schaft des Rea­len oder des Sym­ptoms ge­gen­über dem Sym­bo­li­schen?

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