Ödipuskomplex und weibliches Genießen. Zu Christophe Honorés Film Meine Mutter

Meine Mutter - Standbild

Der Film Meine Mutter erzählt, wie Pierre, dem der Vater fehlt, von seiner Mutter durch die verschiedenen Phasen des Ödipuskomplexes geschickt wird, wie er hierdurch zu einem neurotischen Mann wird, der sich auf eine Frau bezieht, die den Phallus (nicht) hat, und wie er schließlich mit dem weiblichen Genießen konfrontiert wird.

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Das Genießen des ausgestrichenen Anderen (JȺ im borromäischen Knoten)

Im Diagramm des borromäischen Knotens aus drei Ringen trägt einer der Überschneidungsbereiche die Bezeichnung „Genießen des durchgestrichenen Anderen“ – JȺ. Wie ist der Genitiv zu deuten: subjektiv oder objektiv? Um welchen Anderen geht es? Inwiefern ist er durchgestrichen?

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Recht auf Genießen. Zur Entstehung des Begriffs

Der Sadist arbeitet immer in fremdem Auftrag. Er unterwirft sich, bewusst oder unbewusst, einem fremden Willen, Lacan nennt ihn den „Willen zum Genießen“. Hier eine philologische Anmerkung zur Entstehung des „Willens zum Genießen“ und des „Rechts auf den Genuss“ – von Sade und Kant zu Freud, von Klossowski und Blanchot zu Lacan.

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