Der Graph des Begehrens oder Auf der Suche nach dem „Schreibbegehren“

Wie funktioniert das „Schreibbegehren“? Wie lässt sich dieser Terminus an Lacans Theorie des Begehrens anschließen? Hier eine Annäherung, gestützt auf einen autobiographischen Text von Ian McEwan. Zugleich: Einführung in Lacans Graphen des Begehrens am Beispiel der Frage nach dem „Schreibbegehren“.

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Einziger/einzelner Zug (I): primäre Identifizierung

Die Identifizierung, die sich während des Ödipuskomplexes herstellt, beschränkt sich darauf, dass vom geliebten oder gehassten Objekt ein „einziger Zug“ entlehnt wird, schreibt Freud. Bei Lacan wird aus dem „einzigen Zug“ der trait unaire. Das bedeutet nicht nur „einziger Zug“ oder „einzelner Zug“, sondern auch „einzelner Strich“. Der Einzelstrich – der Narzissmus der kleinen Differenzen – ist die Grundlage des Ichideals.

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Herrensignifikant, S1: das Ichideal

Im Seminar 17, Die Kehrseite der Psychoanalyse, führt Lacan den Begriff des Herrensignifikanten ein und als Symbol dafür die Zeichenfolge S1. Was ist ein Herrensignifikant? Hier einige Hinweise zur Vorgeschichte und zur Verwendung in den späten Seminaren.

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Ich – Ideal-Ich – Ichideal: der Zauberspiegel

Lacan differenziert zwischen dem Ich, dem Idealich und dem Ichideal. Wer wissen will, worin sie sich unterscheiden, sollte, wie der Elefant auf dem Foto, in einen Spiegel schauen und sich an den Zauberspiegel der Königin erinnern.

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SI-Phi – Nachtrag zur Erläuterung des optischen Modells

Clemens Gijsbrechts - Rückseite eines Gemäldes - 1670

Wofür steht in Lacans optischem Modell der Buchstabe I? Für das Imaginäre? Für das Ichideal? Und wofür der Buchstabe S? Für das Symbolische? Für das Subjekt? Die Antwort findet man im Seminar über die Übertragung.

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