Geneviève Morel: Die phallische Funktion

fillintheblanks 146 x 146 pxIn den For­meln der Se­xu­ie­rung (Se­mi­na­re 18 bis 20) be­zeich­net La­can den Aus­druck Φx als „phal­li­sche Funk­ti­on“. Da­bei stützt er sich auf den Funk­ti­ons­be­griff von Fre­ge. Eine Funk­ti­on ist hier­nach ein Satz mit ei­ner Leer­stel­le, die durch ein Ar­gu­ment aus­ge­füllt wer­den kann, so dass der Satz wahr oder falsch wird. Was ist für La­can die Funk­ti­on, was die Leer­stel­le und was das Ar­gu­ment?

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Geneviève Morel: Das Gender zwischen Anrufung und Klassifizierung

genevieve morel 149 x 149 pxGe­ne­viè­ve Mo­rel zu­fol­ge hat die Psy­cho­ana­ly­se es dann mit dem Gen­der zu tun, wenn die Ana­ly­san­ten in ei­ner Sit­zung die (meist ver­let­zen­den) Na­men an­füh­ren, mit de­nen sie im Hin­blick auf ihre Ge­schlecht­lich­keit be­zeich­net wor­den sind: „Mem­me“, „Zi­cke“, „Schwuch­tel“ usw. Sie be­greift die­se Be­nen­nun­gen als An­ru­fun­gen im Sin­ne der Ideo­lo­gie­theo­rie von Lou­is Al­thus­ser. Wie die­se An­ru­fun­gen funk­tio­nie­ren, zeigt sie am Bei­spiel des Films Les gar­çons et Guil­lau­me, à ta­ble! (im Deut­schen: Ma­man und Ich).

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