Das Imaginäre, das Symbolische und, vor allem, das Reale

Eine kur­ze Ein­füh­rung in La­can –
mein Vor­trag bei den 3. Se­ge­ber­ger Psy­cho­so­ma­tik-Ta­gen, „Macht und Ohn­macht des Rea­len“

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Überarbeitete Fassung der Kommentare zu den ersten sechs Sitzungen von Jacques Lacans Sinthom-Seminars

Der vor zwei Jah­ren be­gon­ne­ne Kom­men­tar von La­cans Se­mi­nar 23 über Joy­ce, „Das Sin­t­hom“ ent­zif­fern, ist zur Hälf­te fer­tig: von den elf Vor­le­sun­gen des Se­mi­nars sind die ers­ten sechs kom­men­tiert. Das war für mich der An­lass, die be­reits ver­öf­fent­lich­ten Tex­te zu den ein­zel­nen Se­mi­nar­sit­zun­gen um­zu­ar­bei­ten.

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Über Knoten

La­can be­zieht sich ab Se­mi­nar 19 be­stän­dig auf die Kno­ten­theo­rie, ein Teil­ge­biet der ma­the­ma­ti­schen To­po­lo­gie. Hier ei­ni­ge grund­le­gen­de In­for­ma­tio­nen. Sie ge­hö­ren zum Kom­men­tar „Das Sin­t­hom“ ent­zif­fern, sol­len also vor al­lem die Lek­tü­re des Sin­t­hom-Se­mi­nars er­leich­tern (Se­mi­nar 23 von 1975/76).

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Das Genießen des ausgestrichenen Anderen (JȺ im borromäischen Knoten)

Im Dia­gramm des bor­ro­mäi­schen Kno­tens aus drei Rin­gen trägt ei­ner der Über­schnei­dungs­be­rei­che die Be­zeich­nung „Ge­nie­ßen des durch­ge­stri­che­nen An­de­ren“ – JȺ. Wie ist der Ge­ni­tiv zu deu­ten: sub­jek­tiv oder ob­jek­tiv? Um wel­chen An­de­ren geht es? In­wie­fern ist er durch­ge­stri­chen?

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Sinn im Knoten

La­can ver­or­tet die Grund­be­grif­fe sei­ner Psy­cho­ana­ly­se in ei­nem bor­ro­mäi­schen Kno­ten aus drei Rin­gen. Ei­ner die­ser Be­grif­fe ist „Sinn“; der Kno­ten zeigt die Ver­bin­dung des Sinns mit dem Sym­bo­li­schen, dem Ima­gi­nä­ren und dem Rea­len.

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