Mein imaginärer Vater und der Weihnachtsmann

Rembrandt van Rijn - Die Anbetung der Hirten - 1654

Mein ima­gi­nä­rer Va­ter: das ist der Va­ter, der uns Kin­dern ver­ra­ten hat, dass es kei­nen Weih­nachts­mann gibt. Uns Kin­dern, das heißt, mir und mei­nen bei­den Schwes­tern. Un­se­rem jün­ge­ren Bru­der und un­se­ren Schul­ka­me­ra­den – ich war in der ers­ten Klas­se – durf­ten wir’s nicht wei­ter­sa­gen. Ich war stolz auf die­ses Ge­heim­wis­sen, aber auch auf mei­nen Va­ter. Durch sei­ne Of­fen­ba­rung hat­te er in die Welt eine Tei­lung ein­ge­führt, zwi­schen -

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Die Brille meiner Tante

Der Phal­lus ist der Pe­nis, mit der Op­po­si­ti­on von An­we­sen­heit und Ab­we­sen­heit er­fasst. Wie er­scheint er im Ima­gi­nä­ren, in der Ord­nung des Sicht­ba­ren? Als et­was, das be­stän­dig ge­sucht wird und an den über­ra­schends­ten Stel­len auf­taucht. Wie die Bril­le mei­ner Tan­te.

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Kastration – Frustration – Privation

Die Ge­schich­te von Riot Hero, Fort­set­zung.
– Sei­ne Frus­tra­ti­on: die Zu­rück­wei­sung des An­spruchs durch den Pro­vi­der.
– Sei­ne Pri­va­ti­on: die Lö­schung der Da­ten.
– Und sei­ne Kas­tra­ti­on? Auf­tritt des Phal­lus.

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