Ödipuskomplex und weibliches Genießen. Zu Christophe Honorés Film Meine Mutter

Meine Mutter - Standbild

Der Film Mei­ne Mut­ter er­zählt, wie Pier­re, dem der Va­ter fehlt, von sei­ner Mut­ter durch die ver­schie­de­nen Pha­sen des Ödi­pus­kom­ple­xes ge­schickt wird, wie er hier­durch zu ei­nem neu­ro­ti­schen Mann wird, der sich auf eine Frau be­zieht, die den Phal­lus (nicht) hat, und wie er schließ­lich mit dem weib­li­chen Ge­nie­ßen kon­fron­tiert wird.

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Monsieur Verdoux trifft den Buddha

In Kant mit Sade ver­weist La­can auf Chap­lins Film Mon­sieur Ver­doux. Sei­ne Be­mer­kun­gen sind rät­sel­haft. Was hat Mon­sieur Ver­doux mit dem Bud­dha zu schaf­fen? War­um hät­te er die Kri­tik der prak­ti­schen Ver­nunft le­sen sol­len?

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Die Spaltung von Auge und Blick, am Beispiel des Films Standard Operating Procedure

SOP1 - Taxifahrer mit Unterhose über dem Kopf

Er­rol Mor­ris un­ter­sucht in Stan­dard Ope­ra­ting Pro­ce­du­re die Funk­ti­on der Fo­to­gra­fi­en im Abu-Ghraib-Fol­ter­skan­dal. Was sieht man, wenn man den Film und die Fo­tos mit La­can be­ob­ach­tet?

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Die Struktur des Masochismus, am Beispiel des Films Secretary

Der Film Se­creta­ry ist eine sa­do­ma­so­chis­ti­sche Lie­bes­ko­mö­die. In Kant mit Sade hat La­can ein Sche­ma des Ma­so­chis­mus vor­ge­stellt. Was sieht man, wenn man den Film durch die La­can-Bril­le be­trach­tet?

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Der Andere als Ort des Sprechens oder Mit wem spricht Jasmine?

Als die Welt von Jas­mi­ne zu­sam­men­bricht, hält sie Mo­no­lo­ge – Jas­mi­ne, die Hel­din in Woo­dy Al­lens Blue Jas­mi­ne. Die Leu­te sa­gen, „sie spricht mit sich selbst“. Sie ir­ren sich. Jas­mi­ne spricht mit dem An­de­ren als Ort des Spre­chens. Sie tut es ähn­lich wie die Gän­se­magd.

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Saurons Blick

Sau­ron, der Herr der Rin­ge aus Der Herr der Rin­ge, er­scheint meist als Lid­lo­ses Auge. In Pe­ter Jack­sons Ver­fil­mung krönt es die Fes­tung Ba­rad-dûr. Hier eine von La­can in­spi­rier­te Deu­tung des Lid­lo­sen Au­ges: die ima­gi­nä­re Kas­tra­ti­on und der Blick als Ob­jekt a.

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