Jacques Lacan: Lituraterre I – Seminar 18, Sitzung vom 12. Mai 1971 (Übersetzung mit Anmerkungen)

Ers­te deut­sche Über­set­zung von La­cans Auf­satz Litu­ra­terre (1971). Mit aus­führ­li­chen An­mer­kun­gen.
Seit dem Poe-Auf­satz von 1956 spricht La­can nicht nur vom Si­gni­fi­kan­ten, son­dern auch vom Buch­sta­ben. Wie ver­hält sich der Buch­sta­be zum Si­gni­fi­kan­ten? In Litu­ra­terre gibt er hier­auf eine aus­führ­li­che Ant­wort: Der Buch­sta­be ist kein Si­gni­fi­kant. Der Buch­sta­be ist viel­mehr ein Li­to­ral, ein Ufer, eine Gren­ze zwi­schen zwei he­te­ro­ge­nen Be­rei­chen: zwi­schen Wis­sen und Ge­nie­ßen. Der Buch­sta­be ge­hört zum Rea­len, der Si­gni­fi­kant zum Sym­bo­li­schen.

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