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Lacans Sentenzen
„Das Unbewusste ist strukturiert wie eine Sprache.“
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  1. Fra­ge zu Fuß­no­te 5, hier steht:„Wenn die Bezie­hung der Män­ner zu den Frau­en auto­ri­tär ist, dann ist auch das Ver­hält­nis der Väter zu den Söh­nen auto­ri­tär“ – muss hier nicht das Ver­hält­nis der Väter zu „Töch­tern“ gemeint sein, damit die Kri­te­ri­en für A:B::C:D erfüllt sind?

    Dan­ke für eine Rück­mel­dung.

    • Es geht mir dar­um, eine logi­schen Struk­tur zu erläu­tern: A ver­hält sich zu B wie C sich zu D ver­hält, A:B :: C:D. Die Grup­pen habe ich will­kür­lich gewählt, für D kann man auch „Töch­ter“ ein­set­zen, wie Sie möch­ten, oder „Bewoh­ner des Nor­dens“ oder „Hun­dert­jäh­ri­ge ohne Alz­hei­mer“.

      Das Bei­spiel ist will­kür­lich, ohne soli­den Inhalt. Es dient nur der Illus­tra­ti­on – für eine logi­schen Struk­tur, bei der die Iden­ti­tät sich auf die Rela­ti­on bezieht (hier „auto­ri­tä­re Bezie­hung“), nicht auf die Ele­men­te (die vier Grup­pen): die Bezie­hung zwi­schen Grup­pe A und Grup­pe B ist die­sel­be wie die zwi­schen Grup­pe C und Grup­pe D, inso­fern bei­de Bezie­hun­gen auto­ri­tär sind.

      Es ist nicht gemeint, dass in der sozia­len Wirk­lich­keit tat­säch­lich immer dann, wenn die Bezie­hung zwi­schen Män­nern und Frau­en auto­ri­tär ist, die Bezie­hung der Väter zu den Söh­nen (oder den Töch­tern oder den Nord­be­woh­nern) auto­ri­tär sein muss.
      RN

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