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Das Unbewusste ist strukturiert wie eine Sprache.“ — 2 Kommentare

  1. Fra­ge zu Fuß­no­te 5, hier steht:„Wenn die Be­zie­hung der Män­ner zu den Frau­en au­to­ri­tär ist, dann ist auch das Ver­hält­nis der Vä­ter zu den Söh­nen au­to­ri­tär“ – muss hier nicht das Ver­hält­nis der Vä­ter zu „Töch­tern“ ge­meint sein, da­mit die Kri­te­ri­en für A:B::C:D er­füllt sind?

    Dan­ke für eine Rückmeldung.

    • Es geht mir dar­um, eine lo­gi­schen Struk­tur zu er­läu­tern: A ver­hält sich zu B wie C sich zu D ver­hält, A:B :: C:D. Die Grup­pen habe ich will­kür­lich ge­wählt, für D kann man auch „Töch­ter“ ein­set­zen, wie Sie möch­ten, oder „Be­woh­ner des Nor­dens“ oder „Hun­dert­jäh­ri­ge ohne Alzheimer“. 

      Das Bei­spiel ist will­kür­lich, ohne so­li­den In­halt. Es dient nur der Il­lus­tra­ti­on – für eine lo­gi­schen Struk­tur, bei der die Iden­ti­tät sich auf die Re­la­ti­on be­zieht (hier „au­to­ri­tä­re Be­zie­hung“), nicht auf die Ele­men­te (die vier Grup­pen): die Be­zie­hung zwi­schen Grup­pe A und Grup­pe B ist die­sel­be wie die zwi­schen Grup­pe C und Grup­pe D, in­so­fern bei­de Be­zie­hun­gen au­to­ri­tär sind. 

      Es ist nicht ge­meint, dass in der so­zia­len Wirk­lich­keit tat­säch­lich im­mer dann, wenn die Be­zie­hung zwi­schen Män­nern und Frau­en au­to­ri­tär ist, die Be­zie­hung der Vä­ter zu den Söh­nen (oder den Töch­tern oder den Nord­be­woh­nern) au­to­ri­tär sein muss.
      RN

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