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Zwei­mal im Monat, mitt­wochs 19:30 s.t. bis 21:30 Uhr,
in der Psy­cho­ana­ly­ti­schen Biblio­thek Ber­lin,
Har­den­berg­stra­ße 9, 10623 Ber­lin-Char­lot­ten­burg

Lei­tung: Rolf Nemitz
rolf[dot]nemitz[at]gmx[dot]de

Teil­nah­me­ge­bühr: 5 € pro Tref­fen

Neu­ein­stieg ist jeder­zeit mög­lich.
Das ers­te Tref­fen war am 22. Mai 2019

Das nächs­te Tref­fen …

… ist am 23. Okto­ber 2019, 19:30 Uhr

Wir lesen:

- Sit­zung vom 8. Dezem­ber 1971, ab „Es gibt  eine zwei­te Ebe­ne …“ („Il y a une deu­xiè­me plan …“); in der Mil­ler-Aus­ga­be steht das auf Sei­te 21.
Das wird uns sicher­lich nicht eine gan­ze Sit­zung lang beschäf­ti­gen, sodass es anschlie­ßend gehen wird um
— die Sit­zung vom 15. Okto­ber 1971.

Wei­te­re Tref­fen in die­sem Jahr: 6. Novem­ber, 27. Novem­ber, 4. Dezem­ber, 18. Dezem­ber

Zu die­sem Semi­nar von Lacan:

Lacan ent­wi­ckelt im Semi­nar „… oder schlim­mer“ aus­führ­lich die soge­nann­ten For­meln der Sexu­ie­rung, um die es in der Lese­grup­pe vor allem gehen soll. Wei­te­re The­men des Semi­nars: Ein­füh­rung der Begrif­fe „Lalan­gue“ und „Mathem“ sowie des bor­ro­mäi­schen Kno­tens, Erläu­te­rung der For­meln „Yadl’Un“ und „Ich bit­te dich, zurück­zu­wei­sen, was ich dir bie­te, denn das ist es nicht“.

Gele­sen wird außer Semi­nar 19 die par­al­lel lau­fen­de Vor­trags­rei­he „Das Wis­sen des Psy­cho­ana­ly­ti­kers“, da bei­de inhalt­lich inein­an­der­grei­fen. Die ers­ten drei Sit­zun­gen die­ser Rei­he erschie­nen getrennt unter dem Titel „Ich spre­che zu den Wän­den“, die übri­gen wur­den in das Semi­nar inte­griert.

Arbeits­wei­se:

Lacans Text wird voll­stän­dig vor­ge­le­sen und dis­ku­tiert. Ein grö­ße­res Text­stück wird vor­ge­le­sen (über­setz­te Fas­sung) und dann dis­ku­tiert. Dann das nächs­te Text­stück und die nächs­te Dis­kus­si­on usw. Erfah­rungs­ge­mäß braucht man damit pro Lacan-Sit­zung etwa drei Lek­tü­re­grup­pen-Tref­fen. Je mehr wäh­rend der Tref­fen par­al­lel den fran­zö­si­schen Text lesen, des­to bes­ser.

Tex­te:

Jac­ques Lacan: Je par­le aux murs. Ent­re­ti­ens de la cha­pel­le de Sain­te-Anne. Her­aus­ge­ge­ben von Jac­ques-Alain Mil­ler. Édi­ti­ons du Seuil, Paris 2011

Jac­ques Lacan: Ich spre­che zu den Wän­den. Gesprä­che aus der Kapel­le von Sain­te-Anne. Über­setzt von Hans-Die­ter Gon­dek. Turia und Kant, Wien 2013

(Die­ser Band ent­hält die ers­ten drei Vor­trä­ge von Le savoir du psy­chana­lys­te.)

Jac­ques Lacan: Le sémin­aire, liv­re XIX. … ou pire. 1971–1972. Text­her­stel­lung durch Jac­ques-Alain Mil­ler. Édi­ti­ons du Seuil, Paris 2011
Jac­ques Lacan: „… oder schlim­mer“. Semi­nar 19 (1971/72). Über­setzt nach Ver­si­on Sta­fer­la von Rolf Nemitz. Auf der Web­site „Lacan ent­zif­fern“, hier.
(Mil­lers Semi­nar-Ver­si­on und die Überet­zung von Rolf Nemitz ent­hal­ten neben dem Semi­nar die letz­ten vier der sie­ben Vor­trä­ge von „Le savoir du psy­chana­lys­te“.)
Einen Über­blick über die ver­schie­de­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen die­ses Semi­nars und der Vor­tragssrei­he „Das Wis­sen des Psy­cho­ana­ly­ti­kers“ fin­det man auf das Sei­te „Lacan ent­zif­fern“ hier.