Wahrheit

Wahrheit nach Heidegger – und Lacan

Rémy_Cogghe_Fouille_en_douane WahrheitRémy Cogg­he, Fouil­le en doua­ne, 1890

Hei­deg­ger schreibt:

Wahr­heit be­deu­tet an­fäng­lich das ei­ner Ver­bor­gen­heit Ab­ge­run­ge­ne. Wahr­heit ist als sol­che Ent­rin­gung je­weils in der Wei­se der Ent­ber­gung. Die Ver­bor­gen­heit kann da­bei ver­schie­de­ner Art sein: Ver­schlie­ßung, Ver­wah­rung, Ver­hül­lung, Ver­de­ckung, Ver­schleie­rung, Ver­stel­lung.“1

Wahr­heit ist ein Pro­zess; in ihm wird auf­ge­deckt, was ver­hüllt ist.

Die Wahr­heit der Psy­cho­ana­ly­se er­eig­net sich, wenn of­fen­bart wird, was ver­drängt ist, wenn der Ver­nei­nung, Ver­leug­nung, Ver­ken­nung, Ver­wer­fung et­was ab­ge­run­gen wird. Was? Eine Si­gni­fi­kan­ten­struk­tur.

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Anmerkung

  1. M. Hei­deg­ger: Pla­tons Leh­re von der Wahr­heit (1947). Francke, Bern 3. Auf­la­ge 1975, S. 32; im In­ter­net hier.

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