Einziger/einzelner Zug (I): primäre Identifizierung

Die Iden­ti­fi­zie­rung, die sich wäh­rend des Ödi­pus­kom­ple­xes her­stellt, be­schränkt sich dar­auf, dass vom ge­lieb­ten oder ge­hass­ten Ob­jekt ein „ein­zi­ger Zug“ ent­lehnt wird, schreibt Freud. Bei La­can wird aus dem „ein­zi­gen Zug“ der trait un­ai­re. Das be­deu­tet nicht nur „ein­zi­ger Zug“ oder „ein­zel­ner Zug“, son­dern auch „ein­zel­ner Strich“. Der Ein­zel­strich – der Nar­ziss­mus der klei­nen Dif­fe­ren­zen – ist die Grund­la­ge des Ichi­de­als.

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Herrensignifikant, S1: das Ichideal

Im Se­mi­n­ar 17, Die Kehr­sei­te der Psy­cho­ana­ly­se, führt La­can den Be­griff des Her­ren­si­gni­fi­kan­ten ein und als Sym­bol da­für die Zei­chen­fol­ge S1. Was ist ein Her­ren­si­gni­fi­kant? Hier ei­ni­ge Hin­wei­se zur Vor­ge­schich­te und zur Ver­wen­dung in den spä­ten Se­mi­na­ren.

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Die Metonymie des Begehrens meiner Mutter (und die mutmaßliche Antwort meines Vaters)

Wenn mei­ne Mut­ter ei­nes ih­rer Kin­der such­te, spul­te sie meist die gan­ze Ket­te der Na­men ab. Wenn ich ge­meint war, hör­te ich: „Han­ne­lo­re Do­ris Klaus Pe­ter Rolf!“ War­um?

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