Der Name des Vaters (der symbolische Vater) – bis 1958

Parlamentarischer Rat 1949

Was ver­steht Jaques La­can un­ter dem sym­bo­li­schen Va­ter? Und was un­ter dem Na­men des Va­ters?
Ein Über­blick über sei­ne The­sen im Rom-Vor­trag von 1953, im Psy­cho­se-Auf­satz von 1958 und in den Se­mi­na­ren bis ein­schließ­lich Se­mi­nar 5 von 1957/58, Die Ob­jekt­be­zie­hung.

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Mein imaginärer Vater und der Weihnachtsmann

Rembrandt van Rijn - Die Anbetung der Hirten - 1654

Mein ima­gi­nä­rer Va­ter: das ist der Va­ter, der uns Kin­dern ver­ra­ten hat, dass es kei­nen Weih­nachts­mann gibt. Uns Kin­dern, das heißt, mir und mei­nen bei­den Schwes­tern. Un­se­rem jün­ge­ren Bru­der und un­se­ren Schul­ka­me­ra­den – ich war in der ers­ten Klas­se – durf­ten wir’s nicht wei­ter­sa­gen. Ich war stolz auf die­ses Ge­heim­wis­sen, aber auch auf mei­nen Va­ter. Durch sei­ne Of­fen­ba­rung hat­te er in die Welt eine Tei­lung ein­ge­führt, zwi­schen -

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Die Benennung und der Name-des-Vaters

Adam benennt die Tiere - Sankt Petersburg Bestiarium, 14. Jh.

In Se­mi­nar 22 gibt La­can dem Be­griff „Name-des-Va­ters“ eine un­er­war­te­te Wen­dung. Der Name-des-Va­ters, heißt es hier, ist der be­nen­nen­de Va­ter. Eine ers­te Theo­rie der Be­nen­nung hat­te er be­reits in Se­mi­nar 2 skiz­ziert und durch den My­thos von der Be­nen­nung der Tie­re durch Adam ver­an­schau­licht. Wel­che Ver­bin­dun­gen gibt es zwi­schen der Be­nen­nung und dem Na­men-des-Va­ters?

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