Kampf um „Anerkennung“

Die in­ter­sub­jek­ti­ve Be­zie­hung ist be­stimmt durch die Dia­lek­tik der wech­sel­sei­ti­gen An­er­ken­nung – die­se The­se über­nimmt La­can von Hegl. „An­er­ken­nung“ heißt im Fran­zö­si­schen re­con­nais­sance. Das führt zu Über­set­zungs­pro­ble­men, denn re­con­nais­sance heißt lei­der auch „Er­kennt­nis“ und für La­can ist An­er­ken­nung das Ge­gen­teil von Er­kennt­nis. Hier ei­ni­ge Än­de­rungs­vor­schlä­ge zur Über­set­zung in frü­hen Auf­sät­zen und Se­mi­na­ren.

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Polsterstich, auch Stepppunkt genannt

La­can be­schreibt die Ver­knüp­fung zwi­schen Si­gni­fi­kant und Si­gni­fi­kat als point de ca­pi­ton. Das wird meist mit „Stepp­punkt“ über­setzt. Zu Un­recht. Ein point ist nicht im­mer ein Punkt, ein point kann auch ein Stich sein. Der point de ma­telas­sier ist der Ma­trat­zen­ma­cher-Stich.

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