Lacans Formel des Phantasmas oder Ein Tomatenwurf

Power of Pussy

Am 13. Sep­tem­ber jährt sich der To­ma­ten­wurf , der als In­iti­al­zün­dung der neu­en Frau­en­be­we­gung in Deutsch­land gilt. Hier, zur Fei­er des Er­eig­nis­ses, ein Be­schrei­bungs­ver­such – mit Jac­ques La­can.

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Das Signifikat: die durch den Signifikanten modifizierte Strebung

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Dass La­can den Be­griff des Si­gni­fi­kan­ten ins Zen­trum rückt, dürf­te be­kannt sein. Dass er be­haup­tet, der Si­gni­fi­kant habe den Vor­rang ge­gen­über dem Si­gni­fi­kat, eben­falls. Aber was ver­steht er un­ter dem Si­gni­fi­kat? Kei­nes­wegs ei­nen Be­griff oder eine Sach­vor­stel­lung oder ein Bild. Was dann?

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Signifikant des Mangels im Anderen, S(Ⱥ): das Fehlen eines Signifikanten, der die Wahrheit garantiert

Si­gni­fi­kant des Man­gels im An­de­ren“ – ab­ge­kürzt S(Ⱥ) – ist ein Grund­be­griff des La­can­schen Theo­rie­ge­fü­ges. Die­ser Ar­ti­kel stellt dar, wie das Kon­zept in den Se­mi­na­ren 5 und 6 ver­wen­det wird. Wel­cher An­de­re ist ge­meint? Wor­in be­steht sein Man­gel? Und um wel­chen Si­gni­fi­kan­ten geht es? Um ei­nen Si­gni­fi­kan­ten, der die Wahr­heit ga­ran­tie­ren könn­te, so, wie man es sich von ei­nem Eid ver­spricht.

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Ich – Ideal-Ich – Ichideal: der Zauberspiegel

La­can dif­fe­ren­ziert zwi­schen dem Ich, dem Ideal­ich und dem Ichi­de­al. Wer wis­sen will, wor­in sie sich un­ter­schei­den, soll­te, wie der Ele­fant auf dem Foto, in ei­nen Spie­gel schau­en und sich an den Zau­ber­spie­gel der Kö­ni­gin er­in­nern.

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Das vom Anderen kommende Signifikat: mit Sartre

Das Si­gni­fi­kat kommt vom An­de­ren, be­haup­tet La­can – über die Be­deu­tung des­sen, was ich sage, ent­schei­det der Adres­sat. Im Gra­fen des Be­geh­rens steht da­für das Kür­zel s(A). Wie kommt er dar­auf? Durch Sart­re. Und was sagt Luh­mann dazu?

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Anspruch und Begehren im oralen und analen Stadium

In Se­mi­nar 8, Die Über­tra­gung, er­läu­tert La­cans den Un­ter­schied zwi­schen ora­lem An­spruch und ora­lem Be­geh­ren, zwi­schen ana­lem An­spruch und ana­lem Be­geh­ren. Ich il­lus­trie­re sei­ne Kon­zep­ti­on mit dem Kar­ne­vals­schla­ger: „Es ist noch Sup­pe da!“

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Der Signifikant

Was ist ein Si­gni­fi­kant? Ein iso­lier­ba­res Ele­ment (ein sprach­li­cher Aus­druck, eine Hand­lung), das von sei­nem Si­gni­fi­kat (sei­ner Be­deu­tung, sei­nem Sinn) durch eine Sper­re ge­trennt ist. An­ders ge­sagt: ein Si­gni­fi­kant ist ein Rät­sel: et­was, was ver­stan­den wer­den soll, aber nicht ver­stan­den wer­den kann.

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Polsterstich, auch Stepppunkt genannt

La­can be­schreibt die Ver­knüp­fung zwi­schen Si­gni­fi­kant und Si­gni­fi­kat als point de ca­pi­ton. Das wird meist mit „Stepp­punkt“ über­setzt. Zu Un­recht. Ein point ist nicht im­mer ein Punkt, ein point kann auch ein Stich sein. Der point de ma­telas­sier ist der Ma­trat­zen­ma­cher-Stich.

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