Das Signifikat: die durch den Signifikanten modifizierte Strebung

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Dass Lacan den Begriff des Signifikanten ins Zentrum rückt, dürfte bekannt sein. Dass er behauptet, der Signifikant habe den Vorrang gegenüber dem Signifikat, ebenfalls. Aber was versteht er unter dem Signifikat? Keineswegs einen Begriff oder eine Sachvorstellung oder ein Bild. Was dann?

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Signifikant des Mangels im Anderen, S(Ⱥ): das Fehlen eines Signifikanten, der die Wahrheit garantiert

„Signifikant des Mangels im Anderen“ – abgekürzt S(Ⱥ) – ist ein Grundbegriff des Lacanschen Theoriegefüges. Dieser Artikel stellt dar, wie das Konzept in den Seminaren 5 und 6 verwendet wird. Welcher Andere ist gemeint? Worin besteht sein Mangel? Und um welchen Signifikanten geht es? Um einen Signifikanten, der die Wahrheit garantieren könnte, so, wie man es sich von einem Eid verspricht.

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Ich – Ideal-Ich – Ichideal: der Zauberspiegel

Lacan differenziert zwischen dem Ich, dem Idealich und dem Ichideal. Wer wissen will, worin sie sich unterscheiden, sollte, wie der Elefant auf dem Foto, in einen Spiegel schauen und sich an den Zauberspiegel der Königin erinnern.

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Der Signifikant

Was ist ein Signifikant? Ein isolierbares Element (ein sprachlicher Ausdruck, eine Handlung), das von seinem Signifikat (seiner Bedeutung, seinem Sinn) durch eine Sperre getrennt ist. Anders gesagt: ein Signifikant ist ein Rätsel: etwas, was verstanden werden soll, aber nicht verstanden werden kann.

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Polsterstich, auch Stepppunkt genannt

Lacan beschreibt die Verknüpfung zwischen Signifikant und Signifikat als point de capiton. Das wird meist mit „Stepppunkt“ übersetzt. Zu Unrecht. Ein point ist nicht immer ein Punkt, ein point kann auch ein Stich sein. Der point de matelassier ist der Matratzenmacher-Stich.

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