Das Imaginäre, das Symbolische und, vor allem, das Reale

Eine kur­ze Ein­füh­rung in La­can –
mein Vor­trag bei den 3. Se­ge­ber­ger Psy­cho­so­ma­tik-Ta­gen, „Macht und Ohn­macht des Rea­len“

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Das Genießen des Realen und das Reale des Genießens

Wie be­greift La­can das Ver­hält­nis zwi­schen dem Ge­nie­ßen (jouis­sance) und dem Rea­len?
Er un­ter­schei­det zwei Be­zie­hun­gen: das Ge­nie­ßen des Rea­len und das Rea­le des Ge­nie­ßens.
Über­set­zung und Er­läu­te­rung der ein­schlä­gi­gen Pas­sa­gen.

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Das Verschwinden des Subjekts: Fading, Aphanisis, Urverdrängung

Zwei­te Fas­sung
Das Sub­jekt ist für La­can ein Sub­jekt im Ver­schwin­den. Statt vom Ver­schwin­den spricht er auch vom Fa­ding des Sub­jekts oder von sei­ner Apha­ni­sis.
Das Kon­zept des ver­schwin­den­den Sub­jekts wird von ihm in Se­mi­nar 6 von 1958/59 ein­ge­führt, Le dé­sir et son in­ter­pré­ta­ti­on. In die­sem Ar­ti­kel über­set­ze und kom­men­tie­re ich die wich­tigs­ten Pas­sa­gen.

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 2. Sitzung (20. Januar 1971), Übersetzung und Erläuterung

Se­mi­nar 18, „Über ei­nen Dis­kurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Voll­stän­di­ge Über­set­zung, Teil 2/10
Zwei­te Fas­sung: mit Er­läu­te­run­gen

The­men:
– Wor­auf La­can hin­aus­will: Ko­hä­renz von Psy­cho­ana­ly­se und Wis­sen­schaft
– Das Rea­le in den Wis­sen­schaf­ten und in der Psy­cho­ana­ly­se
– Mehr­lust im Dis­kurs des Füh­rers und Ras­sis­mus
– Der Schein und das Rea­le in der se­xu­el­len Be­zie­hung
– Dar­stel­lung des Rea­len – des un­mög­li­chen Ge­nie­ßens – durch den My­thos
– Un­ter­schied­li­che Be­zie­hun­gen von Mann und Frau zum Ver­hält­nis von Ge­nie­ßen und Schein

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 3. Sitzung (10. Februar 1971), Übersetzung

Se­mi­nar 18, „Über ei­nen Dis­kurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Voll­stän­di­ge Über­set­zung, Teil 3/10

The­men:
– Der un­er­reich­ba­re Re­fe­rent
– Kei­ne dop­pel­te Ar­ti­ku­la­ti­on im Chi­ne­si­schen
– Me­t­ony­mie als Stüt­ze der Mehr­lust
– Men­ci­us über xing (Na­tur) und ming (De­kret des Him­mels)

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Lacan über Mehrlust und Mehrwert (Übersetzung von Seminar 16, Sitzung vom 13. November 1968, mit Paraphrase)

In Se­mi­nar 16, Von ei­nem An­de­ren zum an­de­ren (1968/69) führt La­can den Be­griff der Mehr­lust ein, plus-de-jouir, in Ana­lo­gie zu Marx’ Be­griff des Mehr­werts (plue-va­lue).
Über­set­zung des Ka­pi­tels, in dem der Be­griff zum ers­ten Mal ver­wen­det wird.

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Ein Signifikant ist das, wodurch für einen anderen Signifikanten das Subjekt repräsentiert wird.“

Zwei­te Fas­sung
Die Sen­tenz un­ter­schei­det zwei Si­gni­fi­kan­ten, wo­bei der eine für den an­de­ren das Sub­jekt re­prä­sen­tiert. Was heißt hier „re­prä­sen­tiert“?
Was ist der ers­te Si­gni­fi­kant und was der zwei­te?

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 1. Sitzung (13. Januar 1971), Übersetzung und Erläuterung

Se­mi­nar 18, „Über ei­nen Dis­kurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Voll­stän­di­ge Über­set­zung, Teil 1/10
Zwei­te Fas­sung: mit Er­läu­te­run­gen

The­men:
– „Dis­kurs“: als Struk­tur und als Ar­te­fakt
– „Schein“: als Him­mels­er­schei­nung und als Si­gni­fi­kant an sich selbst
– Eine Pa­ra­bel über die Si­gni­fi­kan­ten­ak­ku­mu­la­ti­on
– „vom Schein“: Ge­ni­ti­vus ob­jec­tivus und „sub­jec­tivus“
– „nicht wäre“: im­pli­zi­te Exis­tenz­be­haup­tung
– Stütz­punkt: Freud über Wie­der­ho­lung und Ge­nie­ßen
– Mehr­lust: das Un­mög­li­che
– „Ein Dis­kurs, der nicht von Schein wäre“: Ein Dis­kurs, der das Un­mög­li­che ins Zen­trum stel­len wür­de

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Franz Kaltenbeck: Verstoßene Kinder

Beckett, Warten auf Godot Franz Kal­ten­beck un­ter­sucht die Funk­ti­on des ver­sto­ße­nen Kin­des in Be­cketts End­spiel und in Shake­speares Win­ter­mär­chen und be­zieht sie auf ei­nen Fall von Kinds­mord.

Foto: Sa­mu­el Be­ckett: War­ten auf Go­dot. St. Lou­is Ac­tors Stu­dio 2013, Re­gie: Bob­by Mil­ler. Mit Ter­ry Med­dows (Es­tra­gon), Hay­den Ben­be­nek (Jun­ge) und Gary Way­ne (Vla­di­mir).

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