Jacques Lacan: Über Rassismus (Übersetzung)

Nach der scho­ckie­ren­den Nach­richt über Trumps Wahl­sieg vor drei Ta­gen er­in­ner­te ich mich dar­an, dass es von La­can eine kur­ze Be­mer­kung über den zu er­war­ten­den Auf­stieg des Ras­sis­mus gibt. Ich über­set­ze sie nach der ge­spro­che­nen Fas­sung von Té­lé­vi­si­on, die bis­lang nicht ins Deut­sche ge­bracht wur­de.

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Franz Kaltenbeck: Wiedergeburt zum Schlimmeren. David Foster Wallaces vergebliche Versuche, dem Existenzschmerz zu entkommen

Beckett, Warten auf GodotDa­vid Fos­ter Wal­lace konn­te den Schmerz, der ihn um­brin­gen soll­te, kli­nisch be­schrei­ben. Das, was La­can „Sin­t­home“ nennt, die Ver­knüp­fung künst­le­ri­scher Schöp­fung mit ei­ner das Sub­jekt vor dem psy­cho­ti­schen Ab­grund ret­ten­den Struk­tur, ist ihm zu­min­dest in sei­nem letz­ten Ro­man, Der blei­che Kö­nig, nicht ge­lun­gen. Was hat­te sich die­sem mäch­ti­gen Schrift­stel­ler in den Weg ge­stellt?

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 5. Sitzung (10. März 1971), Übersetzung

Se­mi­nar 18, „Über ei­nen Dis­kurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Voll­stän­di­ge Über­set­zung, Teil 5/10

The­men:
L’achose (das Un­ding)
– Zu Der­ri­das Gram­ma­to­lo­gie
– Spre­chen über Ge­schrie­be­nes: Gra­phen und Spre­chen, Wis­sen­schaft und Schrift
– Pro­gram­mie­rung und Un­be­wuss­tes
– Rück­wir­kung des Ge­schrie­be­nen auf das Spre­chen
– Das Ge­schrie­be­ne als Wort­vor­stel­lung
– Das Se­mi­nar über Poes Ent­wen­de­ten Brief

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Jacques Lacan: Die Dritte (Übersetzung)

In La Troi­siè­me (Die Drit­te), ei­nem Vor­trag von 1974, gibt La­can ei­nen Über­blick über sei­ne Leh­re; Schwer­punk­te sind die Drei­heit des Ima­gi­nä­ren, des Sym­bo­li­schen und des Rea­len, au­ßer­dem das Ge­nie­ßen, das Sym­ptom und die Deu­tung. All dies wird auf den bor­ro­mäi­schen Kno­ten be­zo­gen.
Über­set­zung mit zahl­rei­chen er­läu­tern­den An­mer­kun­gen.

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Franz Kaltenbeck: Die gesellschaftliche Verleugnung des Realen

Beckett, Warten auf Godot Das Rea­le der Ge­sell­schaft äu­ßert sich un­ter an­de­rem dann, wenn eine Ge­sell­schaft für die Ge­fah­ren, die ihre das Le­ben er­hal­ten­den Funk­tio­nen be­dro­hen, blind wird und die Men­schen ihre Pa­nik durch ein­stim­mi­ge Mas­sen­be­we­gun­gen aus­zu­schal­ten ver­su­chen. Zum Bei­spiel fürch­tet die Mehr­heit der Fran­zo­sen die Im­mi­gra­ti­on der sy­ri­schen Kriegs­flücht­lin­ge in ihr Land viel mehr als die im­mer rea­lis­ti­scher wer­den­de Pro­gno­se, dass nach den nächs­ten Wah­len der Front Na­tio­nal an die Macht kom­men könn­te. Ist der Be­griff der Ver­leug­nung ge­eig­net, um ei­nen sol­chen Vor­gang zu er­fas­sen? Oder be­nö­tigt man an­de­re Be­grif­fe, etwa den des Akts? Oder den der Aus­lö­schung des Wis­sens?

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 4. Sitzung (17. Februar 1971), Übersetzung

Se­mi­nar 18, „Über ei­nen Dis­kurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Voll­stän­di­ge Über­set­zung, Teil 4/10
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The­men:
– Men­ci­us über Mehr­lust als Dis­kurs­ef­fekt
– Sche­ma si: (1) Wir­kun­gen der Spra­che: Es gibt kein se­xu­el­les Ver­hält­nis (Phal­lus), (2) Spra­che als Ur­sa­che: pas / Nicht / Schritt, (3) Fak­tum des Ge­schrie­be­nen
– Spra­che als dem­an­si­on, der An­de­re als Ort der Wahr­heit, ein­ge­setzt von ei­ner Fik­ti­ons­struk­tur
– Ge­schrie­be­nes als Grund­la­ge der Lo­gik
– „Es gibt kein se­xu­el­les Ver­hält­nis“: Ver­hält­nis im Sin­ne der Ab­bil­dung von Men­gen
– Der Phal­lus: das Or­gan, in­so­fern es das weib­li­che Ge­nie­ßen ist
– Aus­sa­gen­lo­gik: das Qua­dran­ten­sche­ma von Peirce und der Ur­va­ter-My­thos
– Phal­lus-In­stru­ment als Ur­sa­che der Spra­che

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Das Imaginäre, das Symbolische und, vor allem, das Reale

Eine kur­ze Ein­füh­rung in La­can –
mein Vor­trag bei den 3. Se­ge­ber­ger Psy­cho­so­ma­tik-Ta­gen, „Macht und Ohn­macht des Rea­len“

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Das Genießen des Realen und das Reale des Genießens

Wie be­greift La­can das Ver­hält­nis zwi­schen dem Ge­nie­ßen (jouis­sance) und dem Rea­len?
Er un­ter­schei­det zwei Be­zie­hun­gen: das Ge­nie­ßen des Rea­len und das Rea­le des Ge­nie­ßens.
Über­set­zung und Er­läu­te­rung der ein­schlä­gi­gen Pas­sa­gen.

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Das Verschwinden des Subjekts: Fading, Aphanisis, Urverdrängung

Zwei­te Fas­sung
Das Sub­jekt ist für La­can ein Sub­jekt im Ver­schwin­den. Statt vom Ver­schwin­den spricht er auch vom Fa­ding des Sub­jekts oder von sei­ner Apha­ni­sis.
Das Kon­zept des ver­schwin­den­den Sub­jekts wird von ihm in Se­mi­nar 6 von 1958/59 ein­ge­führt, Le dé­sir et son in­ter­pré­ta­ti­on. In die­sem Ar­ti­kel über­set­ze und kom­men­tie­re ich die wich­tigs­ten Pas­sa­gen.

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