Jacques Lacan: Seminar XVIII, 4. Sitzung (17. Februar 1971), Übersetzung

Se­mi­n­ar 18, „Über ei­nen Dis­kurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Voll­stän­di­ge Über­set­zung, Teil 410
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The­men:
– Men­ci­us über Mehr­lust als Dis­kurs­ef­fekt
– Sche­ma si: (1) Wir­kun­gen der Spra­che: Es gibt kein se­xu­el­les Ver­hält­nis (Phal­lus), (2) Spra­che als Ur­sa­che: pas / Nicht / Schritt, (3) Fak­tum des Ge­schrie­be­nen
– Spra­che als dem­an­si­on, der An­de­re als Ort der Wahr­heit, ein­ge­setzt von ei­ner Fik­ti­ons­struk­tur
– Ge­schrie­be­nes als Grund­la­ge der Lo­gik
– „Es gibt kein se­xu­el­les Ver­hält­nis“: Ver­hält­nis im Sin­ne der Ab­bil­dung von Men­gen
– Der Phal­lus: das Or­gan, in­so­fern es das weib­li­che Ge­nie­ßen ist
– Aus­sa­gen­lo­gik: das Qua­dran­ten­sche­ma von Peir­ce und der Ur­va­ter-My­thos
– Phal­lus-In­stru­ment als Ur­sa­che der Spra­che

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14 Thesen über die Wahrheit des Subjekts

Zwei­te Ver­si­on
Das Sub­jekt kon­sti­tu­iert sich durch das Ver­hält­nis zur Spra­che. Das heißt für La­can auch: es grün­det sich auf die Be­zie­hung zur Wahr­heit. Wie be­greift er das Ver­hält­nis zwi­schen Sub­jekt und Wahr­heit in dem pro­gram­ma­ti­schen Auf­satz Funk­ti­on und Feld der Spra­che und des Spre­chens in der Psy­cho­ana­ly­se?

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Die Wahrheit hat die Struktur einer Fiktion.“

La­can er­läu­tert die Sen­tenz „Die Wahr­heit hat die Struk­tur ei­ner Fik­ti­on“ zwei­mal aus­führ­li­ch: das eine Mal in Se­mi­n­ar 4, Die Ob­jekt­be­zie­hun­gen, un­ter Be­zug auf Clau­de Lévi-Strauss, das an­de­re Mal in Se­mi­n­ar 7, Die Ethik der Psy­cho­ana­ly­se, mit Ver­weis auf Je­re­my Bent­ham. Der Ar­ti­kel kom­men­tiert bei­de Pas­sa­gen.

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Aufrichtigkeit/Unaufrichtigkeit

Der Man­gel im An­de­ren be­steht dar­in, dass es kei­ne Wahr­heits­ga­ran­tie gibt - kei­ne an­de­re als sei­ne Auf­rich­tig­keit, die je­doch im­mer pro­ble­ma­ti­sch ist.
Der Ar­ti­kel gibt ei­nen Über­bli­ck dar­über, wie die Be­grif­fe der Auf­rich­tig­keit und der Un­auf­rich­tig­keit von La­can bis 1958 ver­wen­det wer­den.

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Signifikant des Mangels im Anderen, S(Ⱥ): das Fehlen eines Signifikanten, der die Wahrheit garantiert

Si­gni­fi­kant des Man­gels im An­de­ren“ – ab­ge­kürzt S(Ⱥ) – ist ein Grund­be­griff des La­can­schen Theo­rie­ge­fü­ges. Die­ser Ar­ti­kel stellt dar, wie das Kon­zept in den Se­mi­na­ren 5 und 6 ver­wen­det wird. Wel­cher An­de­re ist ge­meint? Wor­in be­steht sein Man­gel? Und um wel­chen Si­gni­fi­kan­ten geht es? Um ei­nen Si­gni­fi­kan­ten, der die Wahr­heit ga­ran­tie­ren könn­te, so, wie man es sich von ei­nem Eid ver­spricht.

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