Jacques Lacan: Die Dritte (Übersetzung)

In La Troisième (Die Dritte), einem Vortrag von 1974, gibt Lacan einen Überblick über seine Lehre; Schwerpunkte sind die Dreiheit des Imaginären, des Symbolischen und des Realen, außerdem das Genießen, das Symptom und die Deutung. All dies wird auf den borromäischen Knoten bezogen.
Übersetzung mit zahlreichen erläuternden Anmerkungen.

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 2. Sitzung (20. Januar 1971), Übersetzung und Erläuterung

Seminar 18, „Über einen Diskurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Vollständige Übersetzung, Teil 2/10
Zweite Fassung: mit Erläuterungen

Themen:
– Worauf Lacan hinauswill: Kohärenz von Psychoanalyse und Wissenschaft
– Das Reale in den Wissenschaften und in der Psychoanalyse
– Mehrlust im Diskurs des Führers und Rassismus
– Der Schein und das Reale in der sexuellen Beziehung
– Darstellung des Realen – des unmöglichen Genießens – durch den Mythos
– Unterschiedliche Beziehung von Mann und Frau zum Verhältnis von Genießen und Schein

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 3. Sitzung (10. Februar 1971), Übersetzung

Seminar 18, „Über einen Diskurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Vollständige Übersetzung, Teil 3/10

Themen:
– Der unerreichbare Referent
– Keine doppelte Artikulation im Chinesischen
– Metonymie als Stütze der Mehrlust
– Mencius über xing (Natur) und ming (Dekret des Himmels)

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Jacques Lacan: Seminar XVIII, 1. Sitzung (13. Januar 1971), Übersetzung und Erläuterung

Seminar 18, „Über einen Diskurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Vollständige Übersetzung, Teil 1/10
Zweite Fassung: mit Erläuterungen

Themen:
– „Diskurs“: als Struktur und als Artefakt
– „Schein“: als Himmelserscheinung und als Signifikant an sich selbst
– Eine Parabel über die Signifikantenakkumulation
– „vom Schein“: Genitivus objectivus und „subjectivus“
– „nicht wäre“: implizite Existenzbehauptung
– Stützpunkt: Freud über Wiederholung und Genießen
– Mehrlust: das Unmögliche
– „Ein Diskurs, der nicht von Schein wäre“: Ein Diskurs, der das Unmögliche ins Zentrum stellen würde

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Franz Kaltenbeck: Die Gewalt der Melancholie nach David Foster Wallace oder Die Grenzen der Verschlüsselung

Das Reale 149 x 149 pxIn dem Roman Unendlicher Spaß schildert David Foster Wallace eine Form der Depression, an der er selbst gelitten hat; Franz Kaltenbeck nennt sie „psychotische Melancholie“. Hierbei geht es um die Erfahrung des Realen: die Schmerzen sind unerträglich und sie können nicht kommuniziert werden. Über seinen unvollendeten Roman Der bleiche König sagt Wallace, er habe die Struktur eines Tornados. Kaltenbeck zufolge verknotet sich hier die Struktur des Werks mit dem Symptom des Autors. Dadurch entsteht ein „Sinthom“ im Sinne von Lacan, allerdings eines, bei dem das Schreiben keine heilende Kraft hat.

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Jacques Lacan: Lituraterre I – Seminar 18, Sitzung vom 12. Mai 1971 (Übersetzung mit Anmerkungen)

Erste deutsche Übersetzung von Lacans Aufsatz Lituraterre (1971). Mit ausführlichen Anmerkungen.
Seit dem Poe-Aufsatz von 1956 spricht Lacan nicht nur vom Signifikanten, sondern auch vom Buchstaben. Wie verhält sich der Buchstabe zum Signifikanten? In Lituraterre gibt er hierauf eine ausführliche Antwort: Der Buchstabe ist kein Signifikant. Der Buchstabe ist vielmehr ein Litoral, ein Ufer, eine Grenze zwischen zwei heterogenen Bereichen: zwischen Wissen und Genießen. Der Buchstabe gehört zum Realen, der Signifikant zum Symbolischen.

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