Jacques Lacan: Seminar XVIII, 6. Sitzung (17. März 1971), Übersetzung

Se­mi­nar 18, „Über ei­nen Dis­kurs, der nicht vom Schein wäre“ (1971)
Voll­stän­di­ge Über­set­zung, Teil 6/10

The­men:
– Selbst­kom­men­tar zum Poe-Auf­satz: die Let­ter und der Phal­lus, die Struk­tur in ih­rer Un­mög­lich­keit
– Ho­mo­ge­ni­sie­rung von An­schau­ung und Be­grün­den durch das Ge­schrie­be­ne in der Ma­the­ma­tik (Buch­sta­be und Zeich­nung)
– Die spe­zi­el­le Dumm­heit des Sub­jekt: es weiß, dass die Let­ter ei­nen Sinn hat, aber der Sinn ent­geht ihm
– Un­ter­schied zwi­schen dem Er­zäh­ler und dem­je­ni­gen, der schreibt
– Der Ur­va­ter ge­nießt „alle Frau­en“, aber es ist un­mög­lich, „alle Frau­en“ zu sa­gen
– Nicht-mehr-als-eins am Ur­sprung der Schrift
– „Die Frau“ (die nicht exis­tiert) hat nichts mit dem Ge­setz zu tun; Sym­bo­li­sie­rung des se­xu­el­len Ge­nie­ßens durch das ver­bo­te­ne Ge­nie­ßen
– Quan­to­ren­lo­gi­sche Dar­stel­lung der Un­mög­lich­keit des se­xu­el­len Ver­hält­nis­ses: eine Funk­ti­on, die nicht ge­schrie­ben wer­den kann (Be­ginn der Aus­ar­bei­tung der Se­xu­ie­rungs­for­meln)

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Das Verschwinden des Subjekts: Fading, Aphanisis, Urverdrängung

Zwei­te Fas­sung
Das Sub­jekt ist für La­can ein Sub­jekt im Ver­schwin­den. Statt vom Ver­schwin­den spricht er auch vom Fa­ding des Sub­jekts oder von sei­ner Apha­ni­sis.
Das Kon­zept des ver­schwin­den­den Sub­jekts wird von ihm in Se­mi­nar 6 von 1958/59 ein­ge­führt, Le dé­sir et son in­ter­pré­ta­ti­on. In die­sem Ar­ti­kel über­set­ze und kom­men­tie­re ich die wich­tigs­ten Pas­sa­gen.

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Ein Signifikant ist das, wodurch für einen anderen Signifikanten das Subjekt repräsentiert wird.“

Zwei­te Fas­sung
Die Sen­tenz un­ter­schei­det zwei Si­gni­fi­kan­ten, wo­bei der eine für den an­de­ren das Sub­jekt re­prä­sen­tiert. Was heißt hier „re­prä­sen­tiert“?
Was ist der ers­te Si­gni­fi­kant und was der zwei­te?

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Das Subjekt

Das Sub­jekt, sagt La­can, ist ein mar­kier­tes Sub­jekt, ein aus­ge­sperr­tes Sub­jekt, ein ge­spal­te­nes Sub­jekt, ein be­geh­ren­des Sub­jekt, ein ver­schwin­den­des Sub­jekt – wie hängt das zu­sam­men?
Er­läu­te­rung von La­cans Sub­jekt­be­griff so­wie der Sym­bo­le $ und √(-1).

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Die Diskurselemente S1, S2, a, $: am Beispiel von Freuds Vergessen des Namens „Signorelli“

La­cans Sche­ma der vier Dis­kur­se im Se­mi­nar Die Kehr­sei­te der Psy­cho­ana­ly­se be­ruht auf vier Ele­men­ten: S1, S2, a und $.
Er­läu­te­rung am Bei­spiel von La­cans theo­re­ti­scher Re­kon­struk­ti­on von Freuds Ver­ges­sen ei­nes Ei­gen­na­mens: „Si­gno­rel­li“.

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Lacans Formel für den Trieb im Unbewussten: $◊D

L'hommeAus­führ­li­che Er­läu­te­rung der For­mel ($ ◊ D) im Gra­phen des Be­geh­rens.
An­hand der Se­mi­na­re 5, Die Bil­dun­gen des Un­be­wuss­ten, bis 11, Die vier Grund­be­grif­fe, so­wie der Auf­sät­ze Die Aus­rich­tung der Kur und Sub­ver­si­on des Sub­jekts.

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Kommentar zu Lacans Vortrag „Über Struktur als Einmischen einer Andersheit“

Im Juli er­schien im Au­gust-Ver­lag ein Vor­trag von La­can aus dem Jah­re 1966 mit dem schö­nen Ti­tel Of struc­tu­re as an in­mi­xing of an other­ness pre­re­qui­si­te to any sub­ject wha­te­ver. Hier ein aus­führ­li­cher Kom­men­tar.

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14 Thesen über die Wahrheit des Subjekts

Zwei­te Ver­si­on
Das Sub­jekt kon­sti­tu­iert sich durch das Ver­hält­nis zur Spra­che. Das heißt für La­can auch: es grün­det sich auf die Be­zie­hung zur Wahr­heit. Wie be­greift er das Ver­hält­nis zwi­schen Sub­jekt und Wahr­heit in dem pro­gram­ma­ti­schen Auf­satz Funk­ti­on und Feld der Spra­che und des Spre­chens in der Psy­cho­ana­ly­se?

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Jacques Lacan über den Eigennamen (II): Seminar 12 (Übersetzung und Zusammenfassung)

Cheiron der Kentaur in Pasolinis Medea

Über­set­zung sämt­li­cher Aus­füh­run­gen von La­can über den Ei­gen­na­men in Se­mi­nar 12 von 1964/65, Schlüs­sel­pro­ble­me für die Psy­cho­ana­ly­se, ge­folgt von ei­ner de­tail­lier­ten sys­te­ma­ti­sie­ren­den Zu­sam­men­fas­sung.

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