Der Schnitt: die Einschreibung des Realen in das Symbolische

Schnitt“ (coupu­re) ist ei­ner von La­cans Grund­be­grif­fen. 1959 be­stimmt er ihn als Ma­ni­fes­ta­ti­on des Rea­len im Sym­bo­li­schen – die Auf­fas­sung, erst der spä­te La­can habe den Be­griff des Rea­len aus­ge­ar­bei­tet, ist ein My­thos.
Im die­sem Ar­ti­kel gebe ich ei­nen Über­bli­ck über die er­s­te Ent­wick­lung des Kon­zepts in Se­mi­n­ar 6 von 1958/59, Das Be­geh­ren und sei­ne Deu­tung.

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Die Diskurselemente S1, S2, a, $: am Beispiel von Freuds Vergessen des Namens „Signorelli“

La­cans Sche­ma der vier Dis­kur­se im Se­mi­n­ar Die Kehr­sei­te der Psy­cho­ana­ly­se be­ruht auf vier Ele­men­ten: S1, S2, a und $.
Er­läu­te­rung am Bei­spiel von La­cans theo­re­ti­scher Re­kon­struk­ti­on von Freuds Ver­ges­sen ei­nes Ei­gen­na­mens: „Si­gno­rel­li“.

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Saurons Blick

Sau­ron, der Herr der Rin­ge aus Der Herr der Rin­ge, er­scheint meist als Lid­lo­ses Auge. In Pe­ter Jack­sons Ver­fil­mung krönt es die Fes­tung Ba­rad-dûr. Hier eine von La­can in­spi­rier­te Deu­tung des Lid­lo­sen Au­ges: die ima­gi­nä­re Kas­tra­ti­on und der Bli­ck als Ob­jekt a.

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