Geneviève Morel: Das Gender zwischen Anrufung und Klassifizierung

genevieve morel 149 x 149 pxGe­ne­viè­ve Mo­rel zu­fol­ge hat die Psy­cho­ana­ly­se es dann mit dem Gen­der zu tun, wenn die Ana­ly­san­ten in ei­ner Sit­zung die (meist ver­let­zen­den) Na­men an­füh­ren, mit de­nen sie im Hin­blick auf ihre Ge­schlecht­lich­keit be­zeich­net wor­den sind: „Mem­me“, „Zi­cke“, „Schwuch­tel“ usw. Sie be­greift die­se Be­nen­nun­gen als An­ru­fun­gen im Sin­ne der Ideo­lo­gie­theo­rie von Lou­is Al­thus­ser. Wie die­se An­ru­fun­gen funk­tio­nie­ren, zeigt sie am Bei­spiel des Films Les gar­çons et Guil­lau­me, à ta­ble! (im Deut­schen: Ma­man und Ich).

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