Kommentar zu Jacques Lacans Vorlesung vom 9. März 1976

Zur Auf­füh­rung von Ci­xous’ „Por­trät von Dora“

Dar­stel­lungs­ar­ten der bor­ro­mä­i­schen Ver­schlin­gung

Das Gan­ze und die Men­ge

Wie er­zeugt man die bei­den bor­ro­mä­i­schen Ver­schlin­gun­gen?
– Soury/Thomé: drei Fär­bun­gen und drei Ori­en­tie­run­gen
– La­cans Irr­tum: Fär­bung ge­nügt
– Ex­kurs: Evi­denz durch Ent­lee­rung
– La­cans neue The­se: zwei ge­färbte Rin­ge und ein ori­en­tier­ter Ring

Psy­cho­ana­ly­ti­sche An­wen­dung: die Ge­schlech­ter
– Die eine ge­färbte Ge­rade: das Ima­gi­nä­re
– Die an­dere ge­färbte Ge­rade: das Rea­le
– Der ori­en­tierte Ring / die Ge­rade im fal­schen Loch: der Phal­lus

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Kommentar zu Jacques Lacans Vorlesung vom 17. Februar 1976

In­halt
Zu­sam­men­fas­sung der vor­an­ge­gan­ge­nen Sit­zung
– Re­pa­ra­tur ei­nes fal­schen Kno­tens durch ein Sin­t­hom
– Joy­ce: Re­pa­ra­tur durch den Ei­gen­na­men
Das Sin­t­hom der auf­ge­zwun­ge­nen Wor­te
Der Lap­sus, in je­dem Sin­ne
Äqui­va­lenz zwei­er Rin­ge in ei­ner Ver­schlin­gung
Se­xu­el­les (Nicht-)Verhältnis und se­xu­el­le (Nicht-)Äquivalenz
Das Sin­t­hom zwi­schen Rea­lem und Ima­gi­nä­rem

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Überarbeitete Fassung der Kommentare zu den ersten sechs Sitzungen von Jacques Lacans Sinthom-Seminars

Der vor zwei Jah­ren be­gon­ne­ne Kom­men­tar von La­cans Se­mi­nar 23 über Joy­ce, „Das Sin­t­hom“ ent­zif­fern, ist zur Hälf­te fer­tig: von den elf Vor­le­sun­gen des Se­mi­nars sind die ers­ten sechs kom­men­tiert. Das war für mich der An­lass, die be­reits ver­öf­fent­lich­ten Tex­te zu den ein­zel­nen Se­mi­nar­sit­zun­gen um­zu­ar­bei­ten.

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Über Knoten

La­can be­zieht sich ab Se­mi­nar 19 be­stän­dig auf die Kno­ten­theo­rie, ein Teil­ge­biet der ma­the­ma­ti­schen To­po­lo­gie. Hier ei­ni­ge grund­le­gen­de In­for­ma­tio­nen. Sie ge­hö­ren zum Kom­men­tar „Das Sin­t­hom“ ent­zif­fern, sol­len also vor al­lem die Lek­tü­re des Sin­t­hom-Se­mi­nars er­leich­tern (Se­mi­nar 23 von 1975/76).

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Kommentar zu Jacques Lacans Vorlesung vom 10. Februar 1976

Fra­ge­stel­lung
– War Joy­ce ver­rückt?
– Stütz­punkt für die Ant­wort: die Dif­fe­renz zwi­schen dem Wah­ren und dem Rea­len
– Schwie­rig­keit der Ant­wort: Be­zug auf Ge­schrie­be­nes statt aufs Spre­chen

Das Rea­le zeigt sich in den Ver­wir­run­gen des Wah­ren

Joy­ce
– Ver­hält­nis zur Re­li­gi­on: Hielt Joy­ce sich für den Er­lö­ser?
– Er­lö­sung vs. Kas­tra­ti­on des Va­ters
– Ver­hält­nis zu Nora: der um­ge­stülp­te Hand­schuh mit dem stö­ren­den Knopf
– Die Re­pa­ra­tur der Ver­wer­fung des Na­mens-des-Va­ters durch ei­nen Ring im fal­schen Klee­blatt­kno­ten
– Die Re­pa­ra­tur durch das Auf­wer­ten des Ei­gen­na­mens zum Gat­tungs­na­men

To­po­lo­gie des Kno­tens
– Die zwei­di­men­sio­na­le Dar­stel­lung ist pro­ble­ma­tisch: was ein Ring ist, er­scheint als Kreis
– Die Au­t­o­per­fo­ra­ti­on des Wah­ren im Kno­ten

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Kommentar zu Jaques Lacans Vorlesung vom 13. Januar 1976

Spleiß

Das Sin­t­hom“ ent­zif­fern
Kom­men­tar zu Se­mi­nar 23

The­men:

Das Rea­le und die Kon­sis­tenz des Kno­tens
Wie lässt sich eine Zu­gang zum Rea­len ge­win­nen – dazu, dass es kein se­xu­el­les Ver­hält­nis gibt –, wenn das Rea­le das ist, was kei­nen Sinn macht? Ver­mit­tels des Kno­tens. Da­bei muss man zwei Ar­ten von Kon­sis­tenz un­ter­schei­den: die ima­gi­nä­re Kon­sis­tenz des Sacks und die Kon­sis­tenz der Rin­ge im Kno­ten.

Al­le­go­rie der Psy­cho­ana­ly­se
Das Rät­sel von Ste­phen De­da­lus im Ulys­ses über den Fuchs, der sei­ne Groß­mut­ter be­er­digt: eine Al­le­go­rie der ers­ten Wahr­hei­ten der Psy­cho­ana­ly­se.

Die Sym­pto­me von Ja­mes Joy­ce
Joy­ce glaubt an den Va­ter, den er zu­gleich ver­leug­net. Er denkt sich ei­nen Mann aus, der Joy­ces Frau wäh­len kann, und gibt so der Nicht­exis­tenz des se­xu­el­len Ver­hält­nis­ses eine Ge­stalt.

Psy­cho­ana­ly­ti­sches Auf­ta­keln
Im bor­ro­mäi­schen Kno­ten wer­den durch eine Psy­cho­ana­ly­se zwei Splei­ße her­ge­stellt: Sinn und phal­li­sches Ge­nie­ßen.

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Kommentar zu Lacans Vorlesung vom 16. Dezember 1975

Das Sin­t­hom“ ent­zif­fern
Kom­men­tar zu Se­mi­nar 23

The­men:

Bor­ro­mäi­scher Kno­ten aus vier Klee­blatt­schlin­gen
∙ Um­wand­lung von vier Klee­blatt­schlin­gen in ei­nen bor­ro­mäi­schen Vie­rer­kno­ten, Dar­stel­lung als Zopf­dia­gramm
∙ Klee­blatt­schlin­ge als Kon­ti­nui­tät des Rea­len, des Sym­bo­li­schen und des Ima­gi­nä­ren, d.h. als pa­ra­noi­sche Psy­cho­se, d.h. als Per­sön­lich­keit
∙ Das Sin­t­hom als Klee­blatt­schlin­ge in ei­nem bor­ro­mäi­schen Kno­ten aus vier Klee­blatt­schlin­gen
∙ Grup­pie­run­gen im bor­ro­mäi­schen Kno­ten aus vier Klee­blatt­kno­ten: 1 + 3 (Sin­t­hom + RSI), 2 +2 (Sin­t­hom-Sym­bo­li­sches + Ima­gi­nä­res-Rea­les)

Bor­ro­mäi­scher Kno­ten aus drei Rin­gen
∙ Die vier Über­schnei­dungs­be­rei­che: Sinn, phal­li­sches Ge­nie­ßen, Ge­nie­ßen des durch­ge­stri­che­nen An­de­ren, Ob­jekt a

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Kommentar zu Lacans Vorlesung vom 9. Dezember 1975

Kri­tik an Chom­sky:
– Die Spra­che ist kein Or­gan, das sich voll­stän­dig selbst er­fas­sen kann
– Die Spra­che macht Loch im Rea­len und er­zeugt das ge­spal­tene Sub­jekt
– Chom­sky er­setzt den Zu­sam­men­hang zwi­schen Spra­che und Sym­ptom durch den zwi­schen Spra­che und Rea­lem

Der bor­ro­mäi­sche Kno­ten: Kon­sis­tenz, Ex-sis­tenz und Loch

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