Jacques Lacan: Die Dritte (Übersetzung)

In La Troisième (Die Dritte), einem Vortrag von 1974, gibt Lacan einen Überblick über seine Lehre; Schwerpunkte sind die Dreiheit des Imaginären, des Symbolischen und des Realen, außerdem das Genießen, das Symptom und die Deutung. All dies wird auf den borromäischen Knoten bezogen.
Übersetzung mit zahlreichen erläuternden Anmerkungen.

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Über Knoten

Lacan bezieht sich ab Seminar 19 beständig auf die Knotentheorie, ein Teilgebiet der mathematischen Topologie. Hier einige grundlegende Informationen. Sie gehören zum Kommentar „Das Sinthom“ entziffern, sollen also vor allem die Lektüre des Sinthom-Seminars erleichtern (Seminar 23 von 1975/76).

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„Es gibt kein sexuelles Verhältnis.“

Lacan behauptet: Il n’y a pas de rapport sexuel, „Es gibt kein Geschlechtsverhältnis“ oder „Es gibt kein sexuelles Verhältnis“. Rapport sexuel heißt „Geschlechtsverkehr“, aber die Sentenz, so liest man in der Sekundärliteratur, hat mit Koitus nichts zu tun. Hat sie doch, und auch mit dem frotti-frotta.

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Das Genießen des ausgestrichenen Anderen (JȺ im borromäischen Knoten)

Im Diagramm des borromäischen Knotens aus drei Ringen trägt einer der Überschneidungsbereiche die Bezeichnung „Genießen des durchgestrichenen Anderen“ – JȺ. Wie ist der Genitiv zu deuten: subjektiv oder objektiv? Um welchen Anderen geht es? Inwiefern ist er durchgestrichen?

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