Geneviève Morel: Die phallische Funktion

fillintheblanks 146 x 146 pxIn den For­meln der Se­xu­ie­rung (Se­mi­na­re 18 bis 20) be­zeich­net La­can den Aus­druck Φx als „phal­li­sche Funk­ti­on“. Da­bei stützt er sich auf den Funk­ti­ons­be­griff von Fre­ge. Eine Funk­ti­on ist hier­nach ein Satz mit ei­ner Leer­stel­le, die durch ein Ar­gu­ment aus­ge­füllt wer­den kann, so dass der Satz wahr oder falsch wird. Was ist für La­can die Funk­ti­on, was die Leer­stel­le und was das Ar­gu­ment?

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Die Vorstellungsrepräsentanz

Freuds ver­steht un­ter ei­ner „Vor­stel­lungs­re­prä­sen­tanz“ eine (Trieb-)Repräsentanz, die aus ei­ner Vor­stel­lung be­steht. La­can über­setzt mit re­pré­sen­tant de la re­pré­sen­ta­ti­on, also „Re­prä­sen­tanz der Vor­stel­lung“.
Wor­auf will La­can mit sei­ner Um­deu­tung hin­aus?

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Jacques Lacan: Das Reale ist das Unmögliche. Übersetzung und Erläuterung ausgewählter Passagen aus Seminar 9, Die Identifizierung

Das Rea­le ist das Un­mög­li­che.“ Die­ses Theo­rem ent­wi­ckelt La­can zu­erst in Se­mi­nar 9, Die Iden­ti­fi­zie­rung, von 1961/62.
Über­set­zung, Er­läu­te­rung und Sys­te­ma­ti­sie­rung al­ler ein­schlä­gi­gen Pas­sa­gen.

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Jacques Lacan: Kant mit Sade (Übersetzung)

Man Ray - Sade - 149 x 149 pxDie Über­set­zung von La­cans Auf­satz Kant mit Sade in Schrif­ten II (hg. v. N. Haas) hat zahl­rei­che Män­gel. Hier eine über­ar­bei­te­te Fas­sung, er­stellt von Mai We­ge­ner.
Der Text wird in zwei Ver­sio­nen dar­ge­bo­ten,
– als ge­schlos­se­ner deut­scher Text,
– als in­ter­li­nea­re Über­set­zung, ein Satz fran­zö­sisch, ein Satz deutsch usw.

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Lacans Schema L

Sche­ma L ist ein von La­can häu­fig ver­wen­de­tes Dia­gramm der psy­cho­ana­ly­ti­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on.
In die­sem Ar­ti­kel fin­det man:
(1) Ei­nen Kom­men­tar zu La­cans Ein­füh­rung des Sche­mas in Se­mi­nar 2, Ab­satz für Ab­satz
(2) Eine sys­te­ma­ti­sie­ren­de Zu­sam­men­stel­lung der Hin­wei­se in Se­mi­nar 2 zu den Ter­men und Re­la­tio­nen des Sche­mas
(3) Eine Kri­tik der Se­kun­där­li­te­ra­tur zum Sche­ma L (Jac­ques-Alain Mil­ler, Ger­da Pa­gel, Pe­ter Wid­mer u. a.)

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